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B i o g r a p h i e

Als „Offenbarung“ gefeiert und für seinen „enormen Stimmumfang, seine beeindruckende Bühnenpräsenz und sein differenziertes Spiel“ (bachtrack) bekannt, kehrt der österreichische Tenor David Kerber in der Saison 2025/26 an die Wiener Volksoper zurück. Er singt dort Tamino in Lotte de Beers Neuinszenierung der Zauberflöte und übernimmt außerdem die Titelrolle in Lehars Der Zarewitsch, Alfredo in La traviata, Caramello in Johann Strauss’ Eine Nacht in Venedig, den italienischen Sänger im Rosenkavalier und Alfred in der Fledermaus. In der vergangenen Saison setzte er seine Zusammenarbeit mit Franui fort und verkörperte beim Johann-Strauss-Festjahr den Sandor Barinkay in der Uraufführung von "Das Lied vom Rand der Welt oder Der Zigeunerbaron". Zudem war er an der Wiener Volksoper unter der Leitung Michael Brandstätter als Dr. Erich Siedler in Benatzkys "Im weißen Rössl" zu hören. Außerdem gab er sein Konzertdebüt im Wiener Konzerthaus, wo er Werke der Strauss-Dynastie mit dem Strauss-Festival-Orchester unter Vinzenz Praxmarer sang. Er gab sein Debüt als Alfredo in "La Traviata"  mit dem Wiener Opernsommer am Heumarkt, sowie sein Debüt als Graf Zedlau in Strauss‘ Wiener Blut bei seiner Rückkehr zum Johann-Strauss-Festjahr.

Zu Kerbers jüngsten Auftritten zählen Froh in „Das Rheingold“ mit der Staatsoper Stuttgart unter Marek Janowski, Alfred in „Die Fledermaus“ mit der Vlaamse Opera Antwerpen unter Alexander Joel, Tamino in „Die Zauberflöte“ mit der Dutch National Touring Opera, ein brabantischer Edler in „Lohengrin“ mit den Tiroler Festspielen Erl sowie Tamino in „Die Zauberflöte“ und „Ein junger Mann“ in Peter Eötvös‘ „Der goldene Drache“ mit dem Tiroler Landestheater. Seit der Spielzeit 2022/23 ist er festes Ensemblemitglied der Wiener Volksoper. Sein Repertoire umfasst Alfredo in Verdis „La traviata“, den Steuermann in Richard Wagners „Der fliegende Holländer“, Tamino in der „Zauberflöte“, den italienischen Sänger im „Rosenkavalier“ und Alfred in der „Fledermaus“. Als Mitglied des Kornmarkt Opera Studios bei den Bregenzer Festspielen sang er den Triquet in „Eugen Onegin“ unter Valentin Uryupin und den Pagen in „Rigoletto“ unter Enrique Mazzola. Seine große Leidenschaft gilt dem Lied. So kreierte er gemeinsam mit der österreichischen Schauspielerin Maresa Hörbiger den Abend „Schreib mir, sonst sterbe ich“. Mit seinem Programm „Die Dichterliebe – ein leuchtung Traum“ gab er bereits mehrere Liederabende zusammen mit dem Pianisten Emre Yavuz, unter anderem im Semmering Kultursommer und bei Jeunesse. Sein jüngstes Programm „Selbstgeständnis“ feierte große Erfolge mit zwei Liederabenden, in denen er Werke von Beethoven, Schumann und Wolf bei „Alles Lied“ in Breitenwang und der Schubertiade Wieden in Wien mit dem Pianisten Alejandro Pico-Leonis präsentierte. Mit seinem Projekt „Der Dichter Liebe“ schrieben und inszenierten Leah Maria Huber, David Kerber und Miriam Reinstadler ein Melodram, dass sich um die Essenz von Robert Schumanns „Dichterliebe“ dreht. Dieses Melodram, dass vom Publikum begeistert aufgenommen wurde, führte das Trio unter anderem zur künstlerischen Leitung des neu gegründeten Festivals „Alles Lied“ in Breitenwang in Tirol. Auch vor der Kamera stellte er sein stimmliches Können unter Beweis und sang die Filmmusik für Josef Bierbichelers Film „Zwei Herren im Anzug“. Auch dem barocken Repertoire schenkt David Kerber große Aufmerksamkeit so nahm er die Rolle des Evangelisten in Bachs Matthäus-Passion mit der Academia Jacobus Stainer und den Wiltener Sängerknaben auf CD auf (erschienen bei Hänssler classic).

 

David Kerber ist Gewinner zahlreicher Wettbewerbe und Stiftungen, darunter der Förderpreis der Professor Armin Weltner Stiftung verliehen an der Mailänder Scala und er wurde mehrfach als Preisträger beim Internationalen Haydn-Gesangswettbewerb 2021 in Rohrau, dem 36. Concorso Internationale di Canto „Maria Caniglia“ in Sulmona und dem von Elina Granča veranstalteten Wettbewerb "Zukunftsstimmen" ausgezeichnet.

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